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Marbella Dezember 2023

Dezember 2023, wir wollen dieses intensive Reisejahr noch entsprechend abschließen. Die Wettervorhersage für Marbella in den nächsten Tagen ist gut, 20° -23°, viel Sonne. So buchen wir kurzfristig einen Flug. Es soll eine Kombination aus Wandern, Kulinarik und Sonne tanken werden.

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Tag 1: Direktflug am Morgen mit Austrian nach Malaga, wo wir nach etwas über 3 Stunden Flug eintreffen und unseren Leihwagen übernehmen. Übrigens mein erstes Weihnachtsgeschenk an mich selbst. "Bella Macchina", die Gulia von Alfa Romeo, ich freu mich. Zum Quartier sind es ca. 40 Kilometer, knapp über eine halbe Stunde Fahrzeit. Moderne Apartmentanlage oberhalb von La Caja de Mijas. Im Erdgeschoss mit viel Platz, großer Terrasse und kleinem Garten, leider habe ich beim Buchen nicht auf die Ausrichtung geachtet, so zeigt die Terrasse nach Norden, im heißen Sommer sicher ein Vorteil, jetzt hätten wir uns über mehr Sonne gefreut.

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Am Nachmittag geht es dann die 20 Kilometer bis Marbella, am Fuße der Altstadt suchen wir uns eine Parkgarage und beginnen die Besichtigungstour. Erstmal runter zum Strand und bis zum Yachthafen. Hier gibt es eine Menge hippe Lokale und es ist bereits am frühen Nachmittag einiges los. Wir suchen uns einen Platz nahe am Wasser im El Paname und genießen es das Treiben zu beobachten. 

Windgeschützt, mit einer Gasheizung im Rücken lässt es sich auch bei etwa 15° gut aushalten und einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben. Als wir uns bei einsetzender Dunkelheit auf den Weg in die Stadt machen ist hier bereits der Teufel los, viel junges Publikum, das ausgelassen und bei guter Musik den Tag ausklingen lässt.

​Top Tipp: Puerto Deportivo

Es zahlt sich nicht mehr aus zurück ins Quartier zu fahren, so wechseln wir vom Hafen in die weihnachtlich geschmückte Altstadt von Marbella. Die historischen Bauwerke stammen teilweise noch von den Mauren, die im späten 8. Jahrhundert große Teile von Andalusien beherrschten. Höhepunkte der Altstadt sind die Überreste der Festungsmauer, die mittelalterlichen Turmruinen,  "Plaza de los Naranjos" mit dem alten Rathaus, die Kapelle Santiago Apostol und das "Casa del Corregidor", die im 16. Jahrhundert erbaut wurden. Die Kirche Mayor de la Encarnacion mit ihrem vergoldeten Schmuck im Inneren ist ebenfalls einen Besuch wert.

Es reihen sich unzählige Lokale aneinander, viele Boutiquen und Souvenirläden. Eine Menge Touristen und Einheimische erfreuen sich an der vorweihnachtlichen Pracht.

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Nach einem ausführlichen Rundgang gehen wir zum Abendessen, wir haben um 20:00 im Sternetempel Messina reserviert. Als wir ankommen sind wir die ersten Gäste und werden auch die einzigen bleiben, das an einem Donnerstag Abend in der Adventzeit. Macht nichts, ich liebe es ein Lokal für uns alleine zu haben. Das Essen ist sensationell, der Service perfekt, der Wein bekannt gut. Es dauert seine Zeit bis das Menü durch ist. Es ist bereits nach 23:00 als wir das Restaurant verlassen und zur nahen Parkgarage gehen.

Zurück im Apartment gönnen wir uns noch einen Absacker auf der Terrasse, es hat zwar nur 15° aber mit einer Decke um den Schultern ist das gut auszuhalten. Zuhause hat es gerade -2°.

So geht ein perfekter Tag zu ende bzw. es ist schon der nächste Tag.

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Tag 2: 06:00 Tagwache, wir wollen sobald es hell ist starten. 15° und es wird ein toller Sonnenaufgang. Wir fahren nach Ojen, ein charmantes Weißes Dorf oberhalb von Marbella. Im Sierra de las Nieves Nationalpark brechen wir zu einer längeren Wanderung auf, knapp 5 Stunden durch des Biosphärenreservat, bis zum Pico del Tajo Negro. Traumhafte Wege und schöne Ausblicke aufs Mittelmeer. Landschaftlich bestimmen vor allem die weitläufigen Felsenflächen und Hochebenen der sog. »Sierras Blancas« und »Sierras Rojas« aus weißem Kalkstein bzw. rötlichem Dolomit die Gegend.  Charakteristisch sind die ausgedehnten Tannenwälder, in der Sierra Bermeja befindet sich das weltweit größte Vorkommen an Pinsapo-Tannen (Igeltanne) , die außer in Andalusien sonst nur in Marokko wachsen. ​Diese riesige Tannenwälder gibt es in keinem anderen spanischen Nationalpark. Häufig zu sehen sind Kork- und Steineichen, stellenweise auch Kiefern und Kastanien.

​Bekannt ist die Sierra für die zahlreichen Iberien-Steinböcke sowie Rehe, Wildschweine, Adler und Geier.

Top Tipp: Sierra de las Nieves

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Nach der anstrengenden Tour geht es an den Strand von Cabopino zum Lunch ins La Lonja, Essen ist Ok, die Lage ist perfekt und der Wein sehr gut. Mit den Füßen im warmen Sand genießen wir die Nachmittagssonne.

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Aufgrund der angenehmen Temperaturen und des herrlichen Sonnenscheins beschließen wir den ganzen Nachmittag am Meer zu verbringen. Der endlose Strand animiert uns zu einem ausgedehnten Verdauungsspaziergang.

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Wir sind dann doch ganz schön geschafft von den vielen Kilometern die wir heute zu Fuß zurückgelegt haben und entschließen uns den Abend im Apartment zu bleiben, auf dem Rückweg besorgen wir noch feinsten Pata Negra, Queso de Cabra und einen passenden Rotwein, faulenzen auf der Terrasse, bis es dann doch zu kühl wird und frönen den spanischen Delikatessen

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Tag 3: Auch heute geht es wieder früh raus. Nach einem perfekten Sonnenaufgang geht es ins 20 Kilometer entfernte Mijas, das malerische Dorf über der Costa del Sol in Andalusien ist bekannt für seine Mischung aus traditioneller andalusischer Kultur und spektakulärer Naturkulisse. Die weiß getünchten Häuser schmiegen sich an die Berghänge. Aussichtspunkte (Miradores) bieten einen atemberaubenden Blick auf das Mittelmeer. Beliebt ist der Ritt auf einem Eseltaxi durch die engen Gassen der Altstadt, die insgesamt durch das Ensemble und weniger durch herausragende Sehenswürdigkeiten gewinnt. Die riesige Parkgarage am Fuß der Altstadt lässt erahnen wie es hier in der Hauptsaison zugeht, jetzt ist sie praktisch leer.

Zuerst starten wir einen Rundweg in die Sierra de Mijas, eine Reihe gut gekennzeichneter Wege beginnt oberhalb der Stadt. Wir nehmen die rote Route, 10 Kilometer, ca. 3 1/2 Stunden mit phantastischen Ausblicken auf das Meer. Mittags zurück im Ort erklärt sich warum die Parkgarage so groß ist. Unmengen an Menschen schieben sich durch die engen Gassen, Massentourismus pur und sie werden immer noch busweise angekarrt. Wir sind froh bereits morgens einen kurzen Einblick in den wundervollen (leeren) Ort bekommen zu haben, nach einem stärkenden Kaffee am Hauptplatz verlassen wir schnellstens die Ortschaft. 

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Die Sonne scheint, die Temperaturen sind ok, also auf Richtung Strand, da sich auch bereits ein gewisses Hungergefühl breit macht sind wir auf der Suche nach einem netten Lokal. Eher zufällig landen wir im Luna Beach, bekommen noch einen Tisch in der ersten Reihe und sind verblüfft welch hohe Qualität hier geboten wird. Da bleiben wir dann gleich länger sitzen. Anschließend noch ein Strandspaziergang, dann ist es an der Zeit für eine Ruhepause im Apartment, schließlich gibt es noch ein Abendprogramm

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Abends dann nochmal in die Altstadt von Marbella. Aperitif am Hafen, Runde durch die engen Gassen, im Park de Alameda noch weihnachtlichen Gesangseinlagen gelauscht und dann in den nächsten Sternentempel, "Kava". Wir sind wieder die einzigen Gäste am Samstagabend im Lokal, etwas untypisch bei den vielen Menschen die in der Stadt unterwegs sind. Am Essen kanns nicht liegen, wir werden mit einem sehr modernen, extrem guten Menü überrascht, besser als wir erwartet haben. Top Adresse.

Schade dass es bereits der letzte Abend des Kurzurlaubes ist, hier könnten wir es noch länger aushalten.

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Tag 4: Schon geht die Kurzreise nach Marbella dem Ende zu. Etwas länger schlafen, ein deftiges Frühstück, packen, alles im Auto verstauen und los geht es.

Wir haben noch etwas Zeit, fahren nach La Caja des Mijas, suchen uns einen Parkplatz in der Nähe des Strandes und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Meer entlang fast bis zum Torre de Calahonda. Herrlich noch einmal die warmen Sonnenstrahlen zu spüren und die salzige Luft einzuatmen. Mittags ist es dann an der Zeit den Weg zum Flughafen von Malaga anzutreten, ein phantastischer Aufenthalt, jedem zu empfehlen der den kalten und grauen Tagen bei uns entfliehen will.

Der Abflug ist pünktlich und ohne größere Verzögerungen geht es zurück in die kalte Heimat.                                                                                                                 cm

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